Test 3 
      
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Lazda           GN 365/450 Business German

Name__________________________________________

1. Hier finden Sie einen Brutto-Netto-Rechner, um einige Fragen zu beantworten.

Sie werden eine Arbeit in Deutschland suchen. Sie möchten wissen, wie viel Geld brutto Sie verdienen müssen, um 3. 000,00 Euro (dreitausend) netto monatlich zu verdienen.
Sie möchten in Berlin arbeiten, haben Lohnsteuerklasse 1, haben keine Kinder und bezahlen auch Kirchensteuer.

Damit Sie 3. 000 Euro netto pro Monat verdienen, müssen Sie monatlich ________________ Euro verdienen.

2. Wie hoch sind in Euro:

der Solidaritätszuschlag die Rentenversicherung
die Kirchensteuer die Arbeitslosenversicherung
die Lohnsteuer
die Krankenversicherung

die Pflegeversicherung
Steuern insgesamt: Sozialabgaben insgesamt:

3. Sie verdienen im Monat 2. 000 Euro brutto pro Monat. Ihr monatliches Nettogehalt ist ___________________ Euro.

Wie hoch sind in Euro:

der Solidaritätszuschlag die Rentenversicherung
die Kirchensteuer die Arbeitslosenversicherung
die Lohnsteuer
die Krankenversicherung

die Pflegeversicherung
Steuern insgesamt: Sozialabgaben insgesamt:

4. Was fällt Ihnen auf, wenn Sie Steuern und Sozialabgaben von Aufgabe 2 (3.000 Euro netto) mit Steuern und Sozialabgaben von Aufgabe 3 (2.000 Euro brutto) vergleichen?

5. Was ist der Solidaritätszuschlag?

6. Was ist Lohnsteuer?

7. Was ist Arbeitslosenversicherung?

8. Was ist Pflegeversicherung?

9. Arbeitslosengeld II oder Hartz IV ist die __________________________ für arbeitssuchende Menschen.

10. Aus welchen drei Teilen kann sich das Arbeitslosengeld zusammensetzen?
1.                                                                2.                                                                        3.

11. Im Regelbedarf sind Kosten enthalten für diese sechs Punkte:


12. Wenn man 18 Jahre alt ist, bekommt man monatlich ___________ Euro.

13. Die Kosten für die Wohnung (Kosten für Unterkunft KfU) weren bezahlt aber dürfen nicht mehr als _____________ Euro monatlich betragen.

14. Fast alle Menschen, die arbeiten, müssen Krankenversicherung bezahlen. Ein Teil zahlt der Arbeitnehmer, den anderen Teil zahlt

der _________________________.

15. Es gibt die _____________________________ (GKV) und ____________________________ (PKV).

16. Wie viel müssen Sie als Student pro Monat für Krankenversicherung bezahlen, wenn Sie in Deutschland studieren (unter 30 Jahre

bis zum 14. Fachsemester). Ich muss __________________ Euro pro Monat bezahlen.

17. Das Mutterschutzgesetz regelt den Schutz der Mutter und Leistungen vor und nach der Geburt. Frauen arbeiten nicht ____ Wochen vor und _______ Wochen nach der Geburt. Während dieser Zeit erhält die Frau __________________geld.

18. Danach entscheiden Frau und Mann, wer E___________________ und E_____________________ in Anspruch nimmt.

19. Wenn man mehr als 1240 Euro netto pro Monat verdient, bekommt man ________ % des Gehalts Elterngeld.

20. Wenn man mehr als ___________________ Euro pro Jahr verdient, bekommt man kein Elterngeld.

21. Pro Monat kann man höchstens _________________ Euro Elterngeld bekommen.

22. Ein Elternteil kann höchstens _________ Monate Elterngeld bekommen, Alleinerziehende auf jeden Fall _________ Monate.

Übersetzung
Bitte übersetzen Sie den folgenden Text, ein Ausschnitt aus einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 17. März 2104 mit dem Bundesminister für Finanzen Wolfgang Schäuble.

FAZ: Zu den Steuern kommen 20 Prozent Sozialabgaben. Insgesamt liegen wir damit international an der Spitze, vor allem, was die Belastung der mittleren Einkommen betrifft.

Schäuble: Wenn Sie Länder mit ähnlichen Sozialstandards vergleichen, liegen wir eher im Mittelfeld. Wir haben ein gutes Gesundheitssystem, und zwar für alle. Noch mal: Soziale Sicherheit hat ihren Preis. Schon heute geben wir rund die Hälfte des Bundeshaushaltes für soziale Leistungen aus. Und angesichts der demographischen Entwicklung wird das nicht weniger werden.

FAZ: Durch die Rentenbeschlüsse der Koalition wird es nicht billiger.

Schäuble: Ich habe aus der Bevölkerung noch nie gehört, dass unsere Standards an sozialer Sicherheit zu hoch seien. Wenn das so ist, ist die Bevölkerung auch bereit, den Preis dafür zu bezahlen. Dann geht es nur noch um die Frage, wie die Lasten im Einzelnen zu verteilen sind.

FAZ: Ist das deutsche Steuerrecht zu kompliziert?

Schäuble: Es ist kompliziert und wird auch immer komplizierter. Aber dafür gibt es Gründe: Wir als Bürger verlangen in einer immer komplizierteren Welt nach Gesetzen, die jeden Einzelfall abdecken. Das ist bei Lebensmittelgesetzen oder Lärmschutzregeln nicht anders als im Steuerrecht. Auf Ansprüche folgen Klagen, dann wieder eine neue Rechtsprechung.

FAZ: Blicken Sie bei Ihrer eigenen Steuererklärung noch durch?

Schäuble: Die ist einfach. Ich beziehe mein Ministergehalt und habe ganz begrenzte Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung - aus einem Haus, das mir zusammen mit der Erbengemeinschaft meines verstorbenen Bruders gehört. Dann muss ich noch ein paar Spendenbelege sammeln. Meine Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Bezahlte Vorträge dürfen wir als Minister nicht halten. Das gebe ich alles ins Elster-Programm der Steuerverwaltung ein. Und wenn ich die Belege zusammen habe, ist das alles in einer Stunde erledigt.

FAZ: Ist eine absolut fehlerfreie Steuererklärung überhaupt möglich?

Schäuble: Aber ich bitte Sie! Die normalen Bürger, also 8o Prozent der Steuerpflichtigen, haben es sehr einfach. Auch Einkünfte aus Kapitalvermögen brauchen Sie nicht mehr einzutragen, da zieht die Bank die Steuern gleich ab. Kompliziert wird es nur bei Selbständigen oder Unternehmern. Und bei Kapitalbeteiligungen.

FAZ: Sie selbst zahlen gerne Steuern, haben Sie mal gesagt. Wofür?

Schäuble: Damit das Gemeinwesen gut funktioniert.

FAZ: Und für den Haushalt ohne neue Schulden, den Sie 2015 anpeilen?

Schäuble: Der ausgeglichene Haushalt hat mit meiner Lust, Steuern zu zahlen, nur begrenzt zu tun. Er ist einfach wichtig.

FAZ: Wir glauben daran erst, wenn das Haushaltsjahr 2015 abgerechnet wird.

Schäuble: Ich sehe deshalb auch noch keinen Grund für Triumph oder Selbstbeweihräucherung. Aber immerhin: Bisher haben wir am Ende des Haushaltsjahres immer weniger Schulden aufgenommen als am Anfang beschlossen. Diesen Weg will ich fortsetzen. Natürlich kann immer etwas dazwischenkommen. Wir wissen zum Beispiel nicht, was in Kiew noch passiert.

FAZ: Müssen wir mit unserem Steuergeld jetzt auch der Ukraine unter die Arme greifen?

Schäuble: Wir haben an der Stabilität der Ukraine ein ureigenes Interesse. Über die Europäische Union und den Internationalen Währungsfonds werden wir uns an der Hilfe für die Ukraine beteiligen. Wir kämpfen nicht um Einflusssphären, wir wollen gemeinsam mit Russland unsere Wirtschaftsräume weiterentwickeln.


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